«Auf der Suche nach Ersatzteilen für mein Gefährt, kam ich mit vielen Autofriedhöfen in Berührung. Da waren ja die Formen, die ich immer wollte!»
(Werner Ritter, 2014)

«Schon Mitte der 50er-Jahre Einzelausstellungen in der Schweiz. 1971, mit dabei im Aargauer Kunsthaus bei 'Les Suisses de Paris'. Einzelausstellung mit Ankäufen 1984 im Kunstmuseum Thun: 'Werner Ritter. Epoche 1970–1983'. Und viele Gruppenausstellungen, besonders in Paris: Mehrmals im Grand Palais bei 'Grands et Jeunes d’aujourd’hui' und 'Salon de la Figuration Critique’. In Basel zuletzt: 2007 in '1967 - eine Recherche', Ausstellungsraum Klingental, und 2011 in 'Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich', Museum Tinguely. Und nun 2014 – 60 Jahre nach seiner ersten Einzelausstellung – im Projektraum M54, visarte region basel: 'Draperies'.»
(Reinhard Stumm, 2014)

«Die Beschreibung der Gemälde von Werner Ritter anhand eines fotografischen Vokabulars liegt nahe, denn seine Bildmotive wählt er aus gefundenen und selbstgemachten Fotografien aus. Er schneidet interessante Elemente heraus und fügt diese zu neuen Bildern zusammen. Bildwürdig erscheinen ihm dabei Strukturen und Faltenwürfe, die durch Lichteinfall oder Komposition ins Abstrakte tendieren. Der Grad der Abstraktion wird dann in der Malerei noch weiter verstärkt.»
(Françoise Theis, 2014)

«Das Werk von Werner Ritter bringt den Betrachter und die Betrachterin zum Schauen und dazu, dem Bild das ruhige Sehen zu schenken, das es fordert. Es ist dies die Leistung der Bilder und ihres Schöpfers: diese Sicherheit, dass ein Bild für sich steht und dass es seinem Gegenüber einen Rhythmus auferlegen kann, der in der gemalten Fläche liegt, und der kein schnelles Wegblicken zulässt. Das Bild schafft sich den Raum und die Zeit, die es braucht, um sich zu gegenwärtigen. So wird Werner Ritters Malerei, über die Auseinandersetzung mit der Welt hinaus, zu ihrer eigentlichen Definition und Neuerschaffung.»
(Andres Pardey, 2014)